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5 Gründe warum ich “Die 5. Welle” abgebrochen habe

Die5Wekke

Von vielen hochgelobt, von ebenso vielen als langweilig befunden und von mir nicht zu Ende gelesen: Die fünfte Welle von Rick Yancey. Aber warum?

1. Der Titel klang vielversprechend, ebenso wie der Inhalt: 

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! –

Ausschnitt der Inhaltsangabe vom Verlag

Dahinter stecken natürlich Außerirdische. Somit leider auch eine Menge Klischees, die bedient werden. Ein bisschen Klischee, ok. Aber ein bisschen Kreativität ist doch wohl nicht zu viel verlangt. Und Moment, woran erinnert mich das? Ach ja, ein bisschen I am Legend, ein bisschen Falling Skies, Walking Dead …. Ein Glück, dass es kein Urheberrecht auf Ideen gibt.

2. Nervige Protagonistin. Ja, vor allem Cassie ging mir schnell auf die Nerven. Das steigert sich, als sie Evan kennen lernt, sich nicht in ihn verlieben soll, aber genau das natürlich tut. Diesen Konflikt betont sie fortwährend und auf seine Lippen sollte sie eigentlich auch nicht gucken. Kann sie ihm trauen? Ja, nein, vielleicht.

3. Vorhersehbar. Die Kinder werden als einzige von überlebenden Soldaten gerettet. Ja ne, ist klar. Wer gibt sein Kind denn einfach so Soldaten mit, die mit einem Bus voller Kinder dahergelaufen kommen und lässt sie von dannen ziehen? Wie war das noch mit “Traue niemanden”? Ihr könnt euch denken was mit den Kindern passiert.

4. Langeweile. Mich hat schon lange kein Buch mehr so gelangweilt. Vielleicht lag es an meinen hohen Erwartungen. Eigentlich hatte ich richtig Lust ein apokalyptisches Leseerlebnis zu haben, vor allem nachdem ich so viele positive Lesermeinungen gesehen habe. Ich hätte vermutlich besser zu Der Übergang greifen sollen.

5. Schon wieder eine Reihe. Nachdem ich gesehen habe, dass es sich um den ersten Teil einer neuen Reihe handelt, stand der Beschluss fest. Ich musste das Buch einfach abbrechen. Die Fortsetzung hätte ich eh nicht angefasst. Auch Lesezeit sollte man schließlich nicht verschwenden.

Bildquelle: Autorenportrait – (c) Sue Duncan

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